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Das Wichtigste in Kürze
- Ein vollständiger Arztbrief besteht aus acht Bestandteilen: Briefkopf mit Patientendaten, Diagnosen, Anamnese, Untersuchungsbefunde, Therapie und Verlauf, Epikrise, Entlassmedikation sowie Procedere und Empfehlungen.
- Die Epikrise ist der wichtigste Teil des Arztbriefs: die zusammenfassende ärztliche Beurteilung des Falls – eine Synthese, keine Wiederholung der Befunde.
- Diktieren ist drei- bis viermal schneller als Tippen: Mit KI-Transkription von Diktat AI wird ein diktierter Arztbrief in Minuten zum versandfertigen Rohtext – DSGVO-konform auf Servern in der EU.
Der Arztbrief ist das zentrale Kommunikationsmittel zwischen Klinik, Praxis und weiterbehandelnden Kollegen – und zugleich einer der größten Zeitfresser im ärztlichen Alltag. Gerade am Anfang der Weiterbildung kostet jeder Entlassbrief spürbar Zeit: Was gehört hinein, wie ausführlich muss es sein, und wie formuliert man eine Epikrise, die diesen Namen verdient?
Dieser Leitfaden fasst den bewährten Aufbau zusammen, zeigt die häufigsten Fehler – und den schnellsten Weg vom Diktat zum versandfertigen Brief.
Der Aufbau eines Arztbriefs: die acht Bestandteile
Briefkopf, Anrede und Patientendaten
Absender, Adressat (Hausarzt, mitbehandelnde Kollegen), Patientenidentifikation mit Geburtsdatum und Behandlungszeitraum. Eine persönliche Anrede gehört zum guten Ton.
Diagnosen
Hauptdiagnose zuerst, dann Nebendiagnosen – präzise und aktuell. Die Diagnoseliste ist das Erste, was der weiterbehandelnde Arzt liest; sie muss für sich allein verständlich sein.
Anamnese
Aufnahmegrund und relevante Vorgeschichte in wenigen Sätzen: aktuelle Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikation bei Aufnahme, relevante Sozial- und Familienanamnese.
Untersuchungsbefunde
Aufnahmebefund und wesentliche Diagnostik (Labor, Bildgebung, Funktionsuntersuchungen). Nur das Relevante in den Fließtext – ausführliche Einzelbefunde gehören in die Anlage.
Therapie und Verlauf
Was wurde gemacht und wie hat der Patient reagiert? Operationen, medikamentöse Einstellung, Komplikationen und deren Management, Verlauf bis zur Entlassung.
Epikrise – die zusammenfassende Beurteilung
Das Herzstück des Briefs: die ärztliche Einordnung des Falls. Warum kam der Patient, was wurde festgestellt und entschieden, wie ist der Zustand bei Entlassung? Eine Synthese, keine Befund-Wiederholung.
Entlassmedikation
Vollständige Medikationsliste bei Entlassung – idealerweise mit Kennzeichnung, was neu angesetzt, geändert oder abgesetzt wurde, und warum. Medikationsänderungen ohne Begründung sind eine der häufigsten Fehlerquellen an der Schnittstelle zum Hausarzt.
Procedere und Empfehlungen
Konkrete nächste Schritte: Kontrolltermine, ausstehende Befunde, empfohlene Diagnostik, Verhaltensempfehlungen. Je konkreter, desto wertvoller für die Weiterbehandlung. Abschluss mit Grußformel.
Gut schreiben heißt: für den Empfänger schreiben
Der Adressat eines Arztbriefs ist fast immer ein Kollege unter Zeitdruck. Daraus folgt die wichtigste Stilregel: so kurz wie möglich, so vollständig wie nötig. Relevante Diagnosen, wesentliche Befunde, Therapieentscheidungen mit Begründung und ein klares Procedere zählen mehr als lückenlose Detailfülle – ausführliche Einzelbefunde gehören in die Anlage, nicht in den Fließtext.
Die Epikrise verdient dabei die meiste Sorgfalt: Sie ist kein Protokoll, sondern die ärztliche Beurteilung des Falls. Wer hier nur Befunde wiederholt, produziert lange Briefe ohne Mehrwert. Die Leitfrage: Was muss der weiterbehandelnde Kollege verstanden haben, um nahtlos übernehmen zu können?
Die häufigsten Fehler im Arztbrief
- Die Epikrise wiederholt Befunde, statt den Fall zu beurteilen – der Brief wird lang, aber nicht informativ.
- Medikationsänderungen ohne Begründung – der Hausarzt kann die Entscheidung nicht nachvollziehen.
- Veraltete oder ungeprüfte Diagnoselisten aus dem KIS übernommen.
- Floskeln statt Information („komplikationsloser Verlauf" ohne Kontext).
- Der Brief kommt Tage nach dem Patienten an – für die nahtlose Weiterbehandlung zu spät.
Der Zeitfaktor: Arztbriefe diktieren statt tippen
Struktur und Stil entscheiden über die Qualität des Briefs – über die Zeit entscheidet der Arbeitsablauf. Der klassische Engpass ist das Tippen bzw. das Warten auf die Schreibkraft. Mit KI-gestützter Transkription sieht der Ablauf so aus:
Diktieren statt tippen
Direkt nach der Visite oder Entlassung diktieren – per Smartphone, Diktiergerät (auch DSS-Dateien) oder im Browser. Sprechen ist drei- bis viermal schneller als Tippen.
Hochladen oder per E-Mail senden
Aufnahme hochladen oder als E-Mail-Anhang senden. Die Übertragung ist verschlüsselt, die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform auf Servern in der EU.
KI-Transkription in Minuten
Die Spracherkennung wandelt das Diktat in formatierten Text um – auch mit medizinischer Fachterminologie. Kein Warten auf die Schreibkraft.
Prüfen, ergänzen, versenden
Rohtext ärztlich prüfen, in die Briefvorlage oder das KIS übernehmen, fertig. Aus dem 10-Minuten-Diktat wird ein versandfertiger Brief am selben Tag.
Häufige Fragen zum Arztbrief
Was gehört in einen Arztbrief?
Was ist die Epikrise im Arztbrief?
Wie lang sollte ein Arztbrief sein?
Wie kann ich Arztbriefe schneller schreiben?
Ist das Diktieren von Arztbriefen mit KI datenschutzkonform?
Guter Brief, weniger Aufwand
Struktur macht den Arztbrief gut – das Diktat macht ihn schnell. Diktat AI transkribiert medizinische Diktate DSGVO-konform auf Servern in der EU: rund 60 Minuten Audio pro Monat kostenlos, ohne Kreditkarte.